Die Maine Coon

Die Maine-Coon-Katze, auch bekannt als amerikanische Waldkatze, ist eine Haus- und Gebrauchskatze (working cat), die die Bewohner von Maine in den USA 1985 mit dem Titel „Nationalkatze“ bedachten. Die Maine Coon gehört zu den sogenannten Halblanghaarkatzen mittelschwerer Form. Da sie sehr anhänglich ist, wird die Maine Coon auch „Hundkatze“ genannt. Vor der Anerkennung als eigenständige Rasse wurde sie auch Gentle Giant („sanfter Riese“), Maine Cat, Maine Shag, Mainies oder Shaggies genannt.

Dies sind oft die ersten Zeilen, wenn es darum geht über die Herkunft der Maine Coon zu erzählen und den Rassestandard zu erklären.
Die Meisten werden die Fortsetzung sicherlich schon oft gelesen haben. Zur Not (wer jetzt noch nicht über den Grundstein der Maine Coon gelesen hat, kann dies unter http://de.wikipedia.org/wiki/Maine-Coon-Katze nachholen)
Wir möchten hier einfach mal "das etwas andere Rassebild" einer Coonie beschreiben. Eines aus dem Alltag mit allen schönen und lustigen Momenten, aber manchmal auch nicht so schönen Situationen.

Bitte seien Sie sich der Gefahr aber vollkommen bewusst:

MÖGLICHERWEISE WERDEN SIE IHR HERZ VERLIEREN !!!

Das Bemerkenswerte einer Coonie (auch Shaggy genannt) ist, daß sie trotz Ihrer imposanten Größe und Volumen ein absolutes liebevolles und verschmustes Raubkätzchen ist. Natürlich beruht das Ganze auf Gegenseitigkeit. Wenn Sie Ihrer Katze mit viel Fürsorge und Liebe begegnen, so wird sich dies in Ihrem Verhalten und der Zuneigung Ihnen gegenüber wiederspiegeln. Das gilt natürlich nicht nur für Coonies.
Bitte seien Sie ihr auch niemals böse, wenn sie mal wieder Ihre Küche unter Wasser gesetzt oder plötzlich der ein oder andere Haarschmuck, Kugelschreiber ect. unter dem Sofa oder hinterm Schrank wieder auftaucht, welche lange verloren geglaubt waren.
Regel No.1: Maine Coons lieben die Nähe von Wasser (natürlich scheuen sich die meisten Exemplare weiterhin davor, ein Bad zu nehmen). Um genau zu sein: Sie spielen gerne mit Wasser. Es mag einige wenige Ausnahmen geben, jedoch sind die meisten Coonies begeisterte "Plantscher" und "Herumspritzer". Nicht selten lassen sie auch einfach Ihren puscheligen Schwanz über das Wasser gleiten und stolzieren dann mit halbnassen Wedel "Stolz wie Oskar" durch die Wohnung. Jedoch sollte man Ihnen diesen Spaß nicht verwehren und auf geeigneter Fläche einen Trinkbrunnen (o.ä.) platzieren.
Regel No.2: Coonies sind wahre Aportier-Könige. Es ist wirklich ziemlich amüsant Ihnen dabei zu zusehen, wie sie teilweise auch sehr "unhandliche" Gerätschaften wie Spielbälle, viel zu große Sisal-Mäuse, Kugelschreiber, Katzenbürsten u.v.m. durch die Gegend tragen, dann kurz damit spielen oder sie einfach nur verstecken. Teilweise bringen sie die Sachen auch zum Menschen, damit dieser dann "das Objekt der Begierde" wieder davonschleudert und somit die Coonie wieder hinterherjagen kann, das Teilchen wiederum einsammelt und zurück zum Menschen bringt.

Bedenken Sie, daß eine Coonie auch viel Pflege bedarf. Sie gehört zu den Halblanghaarkatzen unter den Rassekatzen und sollte (wie der Name es schon verrät) auch mehrmals in der Woche gebürstet werden. Achten Sie darauf, daß Sie Ihr dies schon so früh wie möglich beibringen (auch wenn es im Kittenalter noch nicht nötig sein wird), da Sie sonst die größten Schwierigkeiten haben werden, einer erwachsenen Katzen plötzlich bei zu bringen, warum sie nun auf einmal gebürstet werden soll.
Nicht zuletzt sind Coonies begeisterte Kletterer und erklimmen im "Null-komma-Nichts" nicht nur Ihr Herz, sondern auch Ihre Schränke und Regale. Bieten sie ihr daher auch jede Menge Kletter- und gleichzeitig auch Kratzmöglichkeiten, nicht nur um Ihr Mobiliar zu schonen, sondern um Ihrem Liebling auch die Möglickeit zu bieten Ihrem natürlichen Drang, die Krallen abzuwetzen und zu schärfen, nachgehen zu können.
Tun Sie ihr auch den Gefallen und halten Sie eine Coonie möglichst nicht allein. Auch wenn Sie nicht berufstätig sein sollten und den ganzen Tag zu Hause sind, so wird ein Mensch niemals die kätzische Gesellschaft ersetzen können. Ich glaube auch kaum, daß Sie den "Raufkumpel" ersetzen oder mit einem "Affenzahn" mit Ihrer Katze durch die Wohnung jagen wollen. ;-) Es gibt natürlich auch hier wieder Ausnahmen. Ich habe schon von Coonies gehört, die lieber alleine leben, was jedoch wirklich sehr selten vorkommt. In den allermeisten Fällen lieben Coonies die Gesellschaft von anderen Katzen. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um eine andere Coonie oder eine Hauskatze handelt.

WAS KOSTET SO EIN KLEINER GOLDSCHATZ?

UND NOCH EIN PAAR FAKTEN: DER RASSESTANDARD